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Verzauberte Turnschau im „Wunderland“

Wunder“-bar war auch dieses Jahr wieder die Dekoration der diesjährigen Turnschau gelungen: mit Bonbons, Zuckerstangen, Spielkarten, großen Bäumen und vielen Lichtern wurde gleich die entsprechende Atmosphäre hergestellt.

Unsere neue Abteilungsleiterin, Ilona Mild, die dieses Jahr zum ersten Mal durchs Programm führte, begrüßte die zahlreich erschienenen Zuschauer.

Ohne lange Reden zu schwingen, konnte sie den ersten Programmpunkt ankündigen. Am Barren zeigten die turnenden Wunderknaben der Leistungsgruppe von Friedel Biontino zu fetziger Musik, was sie so drauf haben; schließlich wird ja zwei Mal pro Woche trainiert, so dass sich mittlerweile auch schon erste Erfolge eingestellt haben. Da verletzungsbedingt einige Jungs fehlten, unterstützen Mädchen aus der Leistungsgruppe die schwungvolle Darbietung.

 

 

 

Nach der Begrüßung der Ehrengäste durch die Moderatorin waren drei Mädchen der Leistungsgruppe an der Reihe, die sich kurzfristig zusammengeschlossen und den Wunsch geäußert hatten, auch an der Turnschau teilzunehmen. Britta Möllinger, Julia Schwarze und Jennifer Ostermann zeigten einen „Tanz mit Fantasie“, der sich aus Elementen aus dem Aerobic- und Akrobatik-Bereich zusammensetzte.

 

 

 

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Inge Gärtner hatte sich dieses Jahr den Schulkindern der Montagsmädchen-Gruppe angenommen. Unter dem Motto „Stand Up“ zeigten die Kleinen verschiedene Übungen an der Ballettstange. Mancher Erwachsene hätte so seine Schwierigkeiten, diese nachzumachen. Als abschließend auch noch einige Mädchen Spagate zeigten, war der Applaus groß. Auch Inge sah man an, dass sie immer noch ihren Spaß hatte mit den Kindern.

 

Dann ging der Vorhang auf für die „Zauberspringer“. Nicht der eigentliche Übungsleiter der Mittwochs-Buben, Jürgen Ostermann, sondern seine Helferinnen bzw. Töchter Jennifer und Xenia hatten den Auftritt eingeübt. Wegen der wenigen Übungsstunden und der neu hinzu gekommenen Jungs hatte man sich entschlossen, das Minitrampolin einzusetzen und zum Ohrwurm „Ab in den Süden“ jede Menge Sprünge zu zeigen.

Unsere „Wunderkinder“, das sind Buben und Mädchen im Alter von 3-5 Jahren. Unter der Leitung von Martina Fritz und den Helferinnen Friede Gagel und Nicole Janneck zeigten sie Übungen rund um die dicke blaue Matte wie Tunnelkriechen, Rutschen usw. Zwischendurch hatten die Kleinsten immer wieder mal Zeit, Ihren Eltern, Omas und Opas zuzuwinken.

 

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Mit Peter Pan und Gymnastikreifen tanzten die Montagsmädchen von Ilona Mild und ihrer Helferin Miriam Mild durchs Wunderland. Bewegungselemente und Turnübungen wurden bei diesem Lied kombiniert, um zu demonstrieren, dass Turnen nicht nur Geräteturnen bedeutet. Die Begeisterung, auch des mitklatschenden Publikums, ließ vergessen, dass viele wegen des Lampenfiebers gar nicht mitmachen wollten.

 

 

Nachdem unser 2. Vorsitzender, Rolf Kommer, die Gäste begrüßt hatte, übergab er Fritz Gärtner für seine über 50 Jahre dauernde ehrenamtliche Tätigkeit als Auszeichnung ein Präsent des Vorstandes. Der Kommentar unserer Zeugwartes: „Man kann gar nicht anders, man muss immer wieder mitmachen!“

Anschließend wurden die vielen Gewinne vorgestellt, das waren u.a. Teilnahmegutscheine für Kurse der Abt. Turnen und wertvolle Preise unseres diesjährigen Sponsors, des Sporthauses Weber, in Form von Bällen, T-Shirts, eines Trainingsanzuges, eines Rucksacks und einer großen Sporttasche.

 

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Nun konnte der zweite Teil der Turnschau beginnen. Unter dem Motto „Wonderful Dancing“ zeigten uns die Donnerstags-Mädchen von Nicole Günther eine rhythmische Gymnastik mit einem tollen Handgerät: Passend zu den Anzügen in blau-grün schwangen die Mädchen die Bänder in den gleichen Farben zum Hit „Time of my life“ aus dem Film Dirty-Dancing und ernteten damit großen Applaus und Zugabe-Rufe.

 

Eine begeisternde Bodenturn-Choreographie hatten die Mädels vom Leistungsturnen unter der Leitung von Melanie Hintz und Bärbel Schwarze zusammengestellt. Jede Menge Akrobatik sorgte für die Verzauberung des Publikums. Schön, dass sie trotz der vielen Meisterschaften Zeit gefunden haben, an der diesjährigen Turnschau teilzunehmen. Auch wurden kurzfristig Mädchen von der hinführenden Leistungsgruppe von Franziska Wulf integriert.

Während die Gewinnkarten eingesammelt wurden, rief Ilona Mild alle Vereinsmeister 2003 auf die Bühne, damit sie ihre Sieger-T -Shirts in Empfang nehmen konnten.

Den letzten Teil unserer Turnschau eröffneten die „Springmäuse“ der Donnerstags-Mädchen von Ingrid Günther. Diesmal ging es für die zahlreichen Turnerinnen über den Kasten. Danke sagen wir den beiden Gruppenhelferinnen Stefanie Schilling und Xenia Sydow, die aus privaten bzw. beruflichen Gründen diese Tätigkeit nicht mehr fortführen können. Aber die nächsten Helfer sind schon in der Ausbildung und werden sich bestimmt in die eine oder andere Turngruppe einbringen.

Der letzte Auftritt gehörte unserer einzigen Erwachsenen-Gruppe bei der diesjährigen Turnschau. Unter der Leitung von Bärbel Rogalla zeigte sie mit dem Gummiband (Tube) zu flotter Musik einfache Übungen zur Kräftigung, Balance und Schulung der Koordination.

 

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Der diesjährige Turnerpreis in Form eines Buches mit Widmung wurde an Britta Barth für ihre ehrenamtliche Tätigkeit vergeben. Sie ist seit über 5 Jahren Presse- und seit einem Jahr auch Schriftwartin. Berichte und Veranstaltungshinweise werden durch die an die örtliche Presse weitergeleitet. Ohne ihr unermüdliches Handeln würden wir kaum etwas über die Abt. Turnen lesen. Sie blieb gleich auf der Bühne und fungierte als Glücksfee für die Verlosung der Gewinne.

Zum Schluss der Wunderland-Turnschau hieß es für alle kleinen und großen Aktiven, noch mal auf die Bühne zu kommen, um ihren Bon einzulösen und das Dankeschön in Form eines Bechers mit Brause entgegenzunehmen.

 

 

 

Unser Dank gilt in diesem Jahr wieder

  • - Fritz Gärtner, dem Zeugwart
  • - dem Dekorationsteam der Turnabteilung
  • - der „Man(n) sieht sich“-Turnstunde für Stühlestellen
  • - den Donnerstagsturnerfrauen für ihre Bedienung
  • - den Mittwochsmännern für die Arbeit in der Verwaltung
  • - Michael Faber und Thomas Mild für die Arbeit im Regieraum (gegen die Tücken der Technik waren die beiden machtlos)
  • - dem Hausmeisterehepaar Beckerle
  • - Volker Dreißigacker von der Verwaltung
  • - allen Übungsleitern, Helfern und Aktiven
  • - dem interessierten Publikum
  • - den hilfsbereiten „Abräumern“
  • - unserem Sponsor, dem Sporthaus Weber
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Samstag, 07 Januar, 2012

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