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Jahresausflug der Mittwochs-Gymnastikgruppe Frauen IV.
Hallo liebe Leser!
Am 05.Juni 04 war es wieder so weit. Diesmal auf vielfachen Wunsch ein Tagesausflug nach Wissembourg, die Stadt an den Ufern der Lauter in
Frankreich.
Pünktlich um 7.45 Uhr trafen wir uns am Bahnhof in Osthofen zur Abfahrt. Mit von der Partie waren:
Ulrike Lorösch, Ingrid Schuch, Uschi Reinhardt, Karin Edling, Elke Hoth, Ulla Weiß, Elfi Glaser, Erika Hemme und meine Wenigkeit.
Über Ludwigshafen und Neustadt erreichten wir nach ca. 2,5 Std. Zugfahrt unser Ziel Wissembourg im Elsass. Wer jetzt denkt, dass die Bahnfahrt
langweilig war, der täuscht sich, denn überraschender Weise hatte Uschi Frühstück, Karin und Ulrike Flüssignahrung dabei, es galt schließlich „Geburtstage nachfeiern“. Vielen Dank an dieser Stelle den Spendern.
In Wissembourg oder auf deutsch Weißenburg angekommen, suchten wir zuerst mal die Touristikinformation auf.
Wissembourg ist die nördlichste Stadt im Elsass, direkt an der deutschen Grenze, wo die Hügellandschaft allmählich beginnt, in ein Gebirge
überzugehen. Die Stadt, deren Name soviel wie „weiße Burg“ bedeutet, liegt entlang des Flusses Lauter, umgeben von Wald und Feldern. Man lebt in Wissembourg hauptsächlich von der Agrarwirtschaft, die dort immer noch
sehr traditionsbewusst betreiben wird. Auch die Musik hat in Wissembourg, wie fast überall im Elsass einen ganz besonderen Stellenwert. Marie Lesczynca hat lange Zeit in diesem beschaulichen Städtchen gelebt, bevor
sie Ludwig XV heiratete und Königin von Frankreich wurde.
Aufgrund des pittoresken Stadtbilds wurde Wissembourg schon des öfteren als Kulisse für Heimatfilme verwendet, was die Bewohner natürlich mit
Stolz erfüllt.
Über Weißenburg lässt sich viel erzählen, z.B. dass diese wunderschöne Stadt auf eine bewegte Geschichte zurückblicken kann, die bis ins 7.
Jahrhundert nach Christi zurückreicht. Dieser Stadt ist es gelungen, sich in ihrem Altstadtkern ein beachtliches Potential an historischen Baudenkmälern zu erhalten.
Was wir auf keinen Fall auslassen konnten war und ist der für Frankreich typische Flammkuchen, lecker ohne Ende.
Gestärkt und guter Laune bei schönem Wetter sind wir nach dem Essen mit dem Touristenbähnchen ca. 45 Min. quer durch die Stadt gefahren worden.
Natürlich mit Kommentar in deutsch und französisch. So konnten wir sicher sein, dass wir auch keine wichtigen Sehenswürdigkeiten verpassen würden.
Zum Kaffee trafen wir uns in der Altstadt in einem typisch französischen Café mit lauter feinen Köstlichkeiten. Einige von uns kauften noch
kleine Gugelhupf-Kuchen für die Daheimgebliebenen.
Langsam mussten wir auch wieder an die Heimfahrt denken, denn unser Zug fuhr um 16.33 Uhr, Ankunft Osthofen: 19.30 Uhr. Ein Teil unserer Gruppe
machte sich auf den Heimweg, der Rest, sozusagen „der harte Kern“, fand sich zum Abendessen beim Italiener ein.
Näheres zu Wissembourg erfahrt Ihr unter: www.ot-wissembourg.fr
Bis zur nächsten Reise mit sportlichem Gruß
Pia Heinrich,
Mittwochsfrauen IV 19.30 Uhr Seebachschule, schaut doch mal rein, bei uns ist immer etwas los!
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